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S.W.I.F.T. gab nach den Terroranschlägen vom 11. September Millionen Finanzdaten preis

Dass in Krisenzeiten Datenschutzrechte der Bürger vom Staat ein wenig aufgelockert werden, ist bekannt. So auch nach den Terroranschlägen am 11.09.2001 in den USA. So soll S.W.I.F.T., der Dienstleister für standardisierte Banktransaktionen und Nachrichtenübermittlung, eigenen Angaben zu Folge vertrauliche Daten über Finanztransaktionen an US-amerikanische Behörden übermittelt haben. In Medienberichten ist von bis zu 20 Millionen übermittelter Bankdaten pro Jahr die Rede.

So ist die US-Regierung in Form von CIA, FBI, Finanzministerium und US-Notenbank an die SWIFT-Führung herangetreten. SWIFT folgte der Aufforderung freiwillig. Das Kontrollgremium soll über diese Vorgänge informiert gewesen sein. Zwar versuchte SWIFT, eine Genehmigung für die Weitergabe bei den Zentralbanken einzuholen, diese reagierten jedoch nicht. Die New York Times, die diese Vorgägnge aufdeckte, bezweifelte die Legalität dieser datenschutzrechtlich äußerst heiklen Weitergabe. Die Regierung Bush rechtfertigte den Schritt mit dem Kampf gegen den Terrorismus.

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