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Neueste Kommentare26. Jun 2008
Generell sind vier Abrechnungsarten bei Kreditkarten zu unterscheiden:
Charge-Karte: Hier handelt es sich um Karten mit monatlicher Kontobelastung. Das heisst, dass die angefallenen Kartenumsätze im Ganzen einmal pro Monat vom Referenzkonto abgebucht werden. Dabei entsteht dem Kunden ein gewisser Zinsvorteil, da die Abbuchung nicht sofort nach Einkauf - wie bei der Debit-Karte - sondern zeitversetzt erfolgt.
Debit-Karte/ EC-Karte: Hier werden die mit der Karte umgesetzten Beträge zeitnah bzw. sofort vom Girokonto abgebucht. Ein Zinsvorteil ensteht dadurch also nicht, aber andererseits sind Ausgaben transparenter und sofort nachvollziehbar.
"Echte" Kreditkarten: Bei den sogenannten "Revolving Credit"-Karten oder "echten" Kreditkarten ist eine Zahlung auch in Teilbeträgen möglich. Der Karteninhaber vereinbart mit dem Kartenanbieter einen Mindestbetrag, der monatlich abgebucht wird (z.b. 15% der Kreditkartenumsätze). Der Rest kann in Raten abbezahlt werden. Dadurch kann der Karteninhaber seine Ausgaben kontrollieren und besser verteilen. Ausserdem wird ihm auf diese Art ein Schnellkredit gewährt, ohne dass eine weitere Schufa-Auskunft oder ein spezieller Antrag notwendig sind. Allerdings fallen auf den ausstehenden Betrag oft hohe Sollzinsen an (in der Regel zwischen 10% und 16% effektiver Jahreszins).
Prepaid-Kreditkarten: Hier wird, wie bei einer Telefonkarte, die Kreditkarte mit einem Guthaben aufgeladen, bevor sie eingesetzt werden kann. Der Karteninhaber kann die Karte also nicht überziehen. Der Vorteil: es ist keine Schufa-Prüfung notwendig, und die Karte kann deshalb auch von Personen mit mangelnder Bonität eingesetzt werden. Ausserdem sind Prepaid-Karten sehr sicher, da im Falle eines Diebstahls oder Verlusts nur das eingezahlte Guthaben verloren geht.
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