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Bargeldabhebegebühr: Ein beliebter Zusatzverdienst vieler Banken

Alexander Reissner

Eine indirekte aber für die Banken sehr attraktive Möglichkeit, den niedrigen Preis ihrer Kreditkarten gegenzufinanzieren sind Abhebegebühren am Geldautomaten. Indirekt deswegen, weil der Kartenhalter oft denkt, diese Gebühr lande bei der ausländischen Bank, die den Geldautomaten betreibt. Dies ist allerdings nicht der Fall, die Höhe der Gebühren legen zu einem Großteil die kartenausgebenden Banken fest.

Die zur Zeit höchsten Gebühren sind im Bereich 8,5 Euro für eine Abhebesumme von 100 Euro anzusiedeln. Dies zahlen Kunden vieler Sparkassen in nicht Euro-Ländern: 7,50 Euro sind die Standardgebühr. Hinzu kommt ein Euro (1 % Auslandsentgelt). Auch die Sparkasse in Berlin hat in einem Schreiben ihre Kreditkartenkunden darauf hingewiesen, dass die Bargeldabhebegebühren von 5,5 Euro auf 7,5 Euro gestiegen sind.

Dies erscheint verwunderlich, da es auf dem deutschen Kreditkartenmarkt eine Reihe von Banken gibt, die Kreditkarten mit kostenfreiem Bargeldbezug deutschland- oder weltweit anbieten. So zum Beispiel die Deutsche Kreditbank oder die Postbank. Der Schluss liegt nahe, dass Banken darauf spekulieren, dass Kartenhalter nicht an die hohen Gebühren denken oder sich derer gar nicht erst bewusst sind.  

Weitere Informationen zur DKB-Kreditkarte finden Sie hier.

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