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Hash-Codifizierung ist oft löchrig: Ein langes Passwort für das Kreditkartenkonto ist dringend zu empfehlen

Alexander Reissner

Obwohl es mittlerweile keine Binsenweisheit mehr ist, dass ein längeres Passwort zum Beispiel bei Internet-Giro- oder Kreditkartenkonten mehr Sicherheit bedeutet, sieht der illegale Hacker-Alltag dann aber doch oft so aus, dass er (der Hacker) oft auf viel zu kurze Passwörter stoßt, die mit moderner Software durch einfaches Durchprobieren von allen möglichen Kombinationen innerhalb weniger Sekunden geknackt werden können.

Auch die heutzutage oft als kryptographische Hash-Funktionen verschlüsselten Passwörter - eine Berechnung eines einzelnen Passwortes aus dem Hash-Wert ist fast unmöglich - stellen für Cracker ein überwindbares Hindernis dar: Er kann nämlich die Hash-Werte vieler Passwörter berechnen. Stimmt dann ein Wert mit dem des hinterlegten Passwortes überein, ist das Passwort gefunden. Es gibt mittlerweile Vordefinierte Hash-Listen häufig verwendeter Passwörter. Diese nennt man im Fach-Jargon "Rainbow-Table".

Es ist deswegen stark anzuraten, ein langes (12-15 Zeichen) mit willkürlichen Kombinationen aus Zahlen, Klein.- und Großbuchstaben bestehendes Passwort für alle wichtigen Internet-Anwendungen, wie zum Beispiel Kreditkarten-Konten, zu verwenden. Der Aufwand, diese Passwörter zu knacken, erhöht sich dadurch exponentiell. Was das genau bedeutet, haben wir in der nachfolgenden Nachricht ausgerechnet.  

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