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Revolving Cards bergen auf Grund hoher Zinsen Verschuldungsrisiko

Alexander Reissner

Die Finanzkrise hat längst auch die Verbraucher erreicht, bei denen sich nun vermehrt Zahlungsprobleme einstellen. Immer mehr Banken haben nun die Chance erkannt, mit so genannten Revolving Cards, meist kostenlos, Kunden anzulocken. Bei Revolving Cards kann ein aufgenommener Kredit in kleinen Monatsraten zurückbezahlt werden, was erheblich die Verschuldungsgefahr erhöht.

In den USA und Großbritannien gibt es Revolving Cards seit langem, sie erfreuen sich aber auch hierzulande einer immer größeren Beliebtheit. Das Risiko liege Experten zu Folge darin, dass, solange man die vereinbarte Mindesttilgungssumme monatlich bezahlt, der Verfügungsrahmen aufrecht erhalten bleibt. Der Kartenhalter kann sich so Sachen kaufen, die jenseits seiner finanziellen Möglichkeiten liegen. Ein weiteres Problem stellen die teilweise übertriebenen Zinsen von mehr als 20 % p.a. dar, also oft teurer als Überziehungskredite auf dem Girokonto.   

Besonders problematisch werde Experten zu Folge das System dann, wenn der Verbraucher mehrere Revolving-Kreditkarten benutzt und die Schulden der einen Kreditkarte mit dem Kredit aus der nächsten begleichen werden.

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