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Hoch Beträge im Ausland eher mit Maestro-Karte abheben

Eine Maestro-Karte ist bei hohen Beträgen in der Regel günstiger.

Wer im Ausland unterwegs ist und keine Kreditkarte hat, die kostenlose Bargeldabhebungen anbietet, kann sich in den meisten Fällen an folgende Faustformel halten: Einkäufe mit Kreditkarte bezahlen, Bargeld mit Maestrokarte beziehen. Aber nicht nur Geld abheben lohnt sich mit der Maestrocard, sondern auch das Bezahlen von größeren Beträgen. Das liegt zum einem an den Abhebegebühren bzw. Auslandseinsatzentgelt. Bei Maestro fällt pro Transaktion eine fixe Gebühr und kein prozentualer Anteil an.

Zum anderen aber auch am Wechselkurs: dieser ist in der Regel bei Maestro ein paar Prozent billiger. Im Allgemeinen lässt sich also sagen, dass unter einem Einkaufswert im Ausland (außerhalb des Euroraumes) von 100 Euro die Kreditkarte billiger ist. Bei Beträgen signifikant jenseits von 100 Euro sollte zur Maestro-Karte gegriffen werden. Die Maestro-Karte birgt allerdings auch einen entscheidenden Nachteil: sie wird bei Verlust oder Beschädigung nicht ersetzt. Ein zweiter, kleinerer Nachteil: Maestro bietet keine Bonusprogramme.

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