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In den USA ist keine Kreditkarten-Blase zu verzeichnen

Rolf Jansen

Einer Studie der Deutschen Bank zu Folge gibt es in den USA im Zuge der Hypothekenkrise keine „Kreditkarten-Blase“, wovor bis zuletzt internationale Experten gewarnt hatten. Die Kreditkartenschulden hatten sich in den USA seit Anfang 2000 zwar um ca. 360 Mrd. US-Dollar auf derzeit ca. eine Billion US-Dollar erhöht. Im Vergleich zur im gleichen Zeitraum angestiegenen Hypothekenverschuldung (Verdopplung auf 10 Billionen US-Dollar) sei die Kreditkartenverschuldung nicht für die Finanzmarktkrise verantwortlich zu machen.

Auch seien die Kreditkartenschulden in Relation zu den Einkommen der privaten Haushalte nicht gestiegen, sondern blieben den gesamten Zeitraum über zwischen 9,0 und 9,5 % (Die Hypothekenverschuldung erhöhte sich auf über 35 % der Einkommen). Der Anteil an Kreditkarten mit Zahlungsverzögerungen oder Ausfällen erhöhte sich auf ca. 5 % der Kreditkartenschulden. Die Researcher der Deutschen Bank sprechen hier von einem „üblichen zyklischen Muster“, wenn die Arbeitslosigkeit im Zuge einer Rezession steigt.

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