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US-Kreditkarten-Skandal: Experten gehen von mindestens 100 Mio. gestohlenen Daten aus

Alexander Reissner

Die ersten Experten melden sich zum kürzlich aufgedecken Kreditkarten-Skandal um das Abrechnungsunternehmen Heartland zu Wort. "In Anbetracht des immensen Datenvolumens, das Heartland monatlich verarbeitet, sei es sehr wahrscheinlich, dass mindestens 100 Millionen Kreditkartendaten gestohlen wurden," so Avivah Litan, Chef-Analystin des Beratungsunternehmen Gartner. Der Diebstahl sehe aus "wie der größte aller Zeiten", so Litan weiter.

Es wird weiter davon ausgegangen, dass es den Hackern gelungen sei, die so genannten Track-2-Daten zu stehlen. Dies sind die Informationen in den Magnetstreifen der Karten. Mittels dieser lassen sich mit dem heutigen Stand der Technik einfach Kopien der Karten erstellen.

Für einen erfolgreichen Diebstahl spricht auch der sprunghafte Anstieg der Aktivitäten in den Internet-Foren, in denen solche Daten gehandelt werden. So behauptet der Chef des Sicherheitsdienstleisters CardCops, Dan Clements, dass alles darauf hindeute, dass jemand einen großen Coup bei einem Rechendienstleister (wie Heartland) gelandet habe.

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