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Revolving-Karten in Krisenzeiten besonders beliebt

Alexander Reissner

Wer die gegenwärtige Presse im Bezog auf die Finanzkrise beobachtet, stellt fest, dass schnell verantwortliche Faktoren ausgemacht sind. Einer dieser Faktoren sind so genannte Revolving-Kreditkarten, mittels derer ein Kreditkartenbesitzer den aufgenommenen Kredit nicht am Monatsende begleichen muss, sondern in kleinen Teilraten zurückzahlt - zu hohen Zinsen versteht sich. So warnt zum Beispiel Bayerns Verbraucherschutzministerin Beate Merk plakativ: "Revolving-Kreditkarten reiten Verbraucher in die Schuldenfalle."

Knapp 100.000 Privatleute meldeten im Jahr 2008 in der Bundesrepublik Deutschland Insolvenz an, die Zahl der Verbraucher auf der Suche nach günstigen Finanzierungsmöglichkeiten dürfte noch höher sein. In diesem Zusammenhang hat Merk vor einer in Deutschland verstärkt um sich greifenden Schuldenfalle gewarnt, zumal immer mehr Banken mit auf den ersten Blick vermeintlich kostenfreien Kreditkarten locken.

Die Zinsen, die für ein Revolving-Card-Konto gezahlt werden müssen, übersteigen oft die 20 %-Marke und sind somit teurer als die Überziehungskredite auf Girokonten.


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